Eiscreme fotografieren? Klingt nach Sommer, Spaß – und ganz viel Zeitdruck.
Wenn du schon mal versucht hast, eine perfekte Eiskugel für ein Food-Foto in Szene zu setzen, weißt du genau, was ich meine:
Sekunden nach dem Aufbau beginnt sie zu zerfließen, das Eis tropft auf deinen schönen Untergrund. Du bekommst klebrige Finger, dein Styling tropft weg und das Foto? Für die Tonne.
Genau da kommt ein echter Gamechanger ins Spiel: Fake Icecream.
Klingt erstmal nach Betrug – ist aber in der Food-Fotografie ein absolut legitimer Trick, um realistische, appetitliche und vor allem stressfreie Eis-Fotos zu shooten.
Ich zeige dir, warum echtes Eis für viele Shootings nicht funktioniert, wie du ganz einfach täuschend echtes Fake Eis herstellst und was du dabei beachten musst
Hier findest du das passende Video mit allen Schritten zum Mitmachen:
Warum echtes Eis ein Albtraum für Fotograf:innen ist
Eis schmilzt. Immer.
Und zwar schneller, als du fotografieren kannst. Für ein spontanes Foto mag das funktionieren – aber sobald es professionell werden soll, wird’s kompliziert.
Denn ein gutes Food-Foto braucht Zeit.
Du baust das Set auf, positioniert die Requisiten, testest das Licht, stylst das Food, machst dein Foto. Und dann willst du dir dein Foto kurz auf dem Computer anschauen und wenn du zurückkehrst, ist dein Foto-Motiv bereits geschmolzen?
Währenddessen verabschiedet sich dein Eis und wird zu einer klebrigen Pfütze.
Mit Eis zu arbeiten ist unglaublich mühsam.
Genau deshalb greifen Profis zum Trick: Fake Icecream. Sie hält ewig. Du kannst sie stundenlang shooten, von allen Seiten, bei jedem Licht. Sie sieht aus wie echtes Eis – schmilzt aber nicht.
Du hast volle Kontrolle.
Und das ist im stressigen Shooting-Alltag Gold wert.


Was du brauchst, um Fake Icecream herzustellen
Die gute Nachricht: Für Fake Icecream brauchst du kein Labor und keine exotischen Zutaten. Nur zwei einfache Dinge. Und die bekommst du in jeder Drogerie und in jedem Supermarkt:
Ja, richtig gelesen. Kein Witz. Genau diese zwei Zutaten ergeben eine täuschend echte Eismasse.
Der Conditioner sorgt für die cremige Textur, die Speisestärke macht die Masse formbar.
Wichtig: Nicht jeder Conditioner funktioniert gleich gut. Ich habe viele ausprobiert – am besten klappt es mit dem „Wahre Schätze“ Honig-Conditioner von Garnier. Es muss wirklich die Sorte Honig sein! (Keine Werbung, nur Erfahrung. ;))
Und dann kannst du dein Fake Eis nach belieben verfeinern:
Du willst Pistazie? Cookies? Stracciatella? Kein Problem.
Mit dieser Grundmasse kannst du jede Eissorte zubereiten, die du möchtest – ganz ohne Schmelz-Drama.



Schritt-für-Schritt: So stellst du deine Fake Icecream her
Ein Rezept mit genauen Mengenangaben? Gibt’s leider nicht.
Für Fake Eis musst du nach Gefühl arbeiten. Aber keine Sorge, das gelingt dir.
So geht’s:
- Conditioner in eine große Schüssel geben
Fang mit einer ordentlichen Menge an – lieber etwas mehr, damit du später genug zum Experimentieren hast. - Speisestärke langsam einarbeiten
Wirklich wichtig: Gib die Speisestärke nach und nach dazu. Wenn du zu viel auf einmal reinkippst, wird die Masse zu trocken und bröckelig. Dann lässt sie sich nur schwer retten. - Erst mit dem Löffel rühren, dann mit den Händen kneten
Sobald die Masse etwas fester wird, kannst du mit den Händen weiterarbeiten. - Die richtige Konsistenz finden
Die Masse sollte nicht mehr an den Fingern kleben, aber sich gut formen lassen. Wenn sie sich wie Teig anfühlt, bist du auf dem richtigen Weg. - Jetzt wird’s lecker (aber bitte nicht essen!)
Gib deine gewünschte Farbe und Extras dazu – z. B. Lebensmittelfarbe, Vanillepaste, Erdbeersoße oder Schokostückchen. Knete alles gleichmäßig ein. - Eiskugeln formen
Mit einem Eisportionierer lassen sich schöne Kugeln formen. Du willst die typischen Risse und Strukturen? Die entstehen ganz automatisch – oder du hilfst mit einem Messer nach.
Tipp: Die Masse zieht mit der Zeit an. Wenn du sie am Vortag vorbereitet, wird sie zu bröckelig werden. Mach sie also am besten frisch vor dem Shooting.
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- 5 Foodstyling-Hacks der Profis
- Cheat-Sheet für stressfreie Shootings
Ich zeige dir, wie es geht!
So stylst du Fake Icecream für dein perfektes Food-Foto
Jetzt hast du deine Fake Icecream. Aber wie geht das Foodstyling, sodass die künstliche Eiscreme auch auf dem Foto überzeugt?
Hier ein paar erprobte Tricks:
Kugeln aufeinander stapeln
Fake Ice hat einen entscheidenden Vorteil: Es hält. Du kannst problemlos mehrere Kugeln aufeinander stapeln, ohne dass etwas schmilzt oder verrutscht. So bekommst du den typischen „3-Kugeln-in-der-Waffel“-Look, der auf Fotos einfach gut wirkt.

Echte Soße für mehr Realismus
Auch wenn dein Eis nicht schmilzt – es darf ruhig so aussehen. Gib echte Erdbeersoße oder Schokosoße in kleine Vertiefungen oder über die Kugeln. Das sorgt für Glanz und macht das Bild saftiger und authentischer.

Mit Schmelzeffekten nachhelfen
Nimm eine kleine Menge weichere Fake Eiscreme und pinsel ein bisschen davon auf deine Eiskugeln. Der Effekt: Es sieht aus, als würde dein Fake Eis gerade leicht schmelzen. Das kannst du auch sehr gut mit geschmolzenem echten Eis machen.
Licht und Perspektive
Arbeite mit sommerlichem Licht. Fotografiere auf Augenhöhe oder leicht von oben, je nachdem, ob du die Kugelstruktur oder das Styling in der Waffel betonen willst.
Fake Icecream gibt dir beim Styling alle Freiheiten. Nutze sie!
Wenn du die Tipps und Tricks berücksichtigt, dann ist dein Fake Eis wirklich nicht mehr von echtem Eis zu unterscheiden.


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Fake Icecream – der Foodstyling Trick für stressfreie Eis-Fotos
Eis zu fotografieren ist eine echte Herausforderung – auch für Profis. Es schmilzt, macht Stress und kostet Zeit.
Fake Icecream ist da die perfekte Lösung.
Sie sieht aus wie echtes Eis, lässt sich super stylen und bleibt auch dann noch perfekt, wenn dein Kunde längst Feedback gibt oder du noch am Licht schraubst.
Mit Conditioner und Speisestärke hast du in wenigen Minuten eine Eismasse, die du nach Belieben einfärben und stylen kannst.
Kugeln formen, Foodstyling, Foto machen – fertig.
Deine Vorteile:
Wenn du Fake Ice noch nicht ausprobiert hast – mach’s unbedingt!
Es ist einer der einfachsten und effektivsten Tricks in der Foodfotografie.
Alle Schritten zum Nachmachen kannst du dir in meinem YouTube Video ansehen:
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Und vergiss nicht, meinem Kanal zu folgen.
Mehr über Herausforderungen im Foodstyling und wie du sie löst findest du hier: Foodstyling: Die 5 größten Herausforderungen für schöne Food-Fotos
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