iPhone Food Fotografie – Ja oder nein?

Fotografie-Tipps

Food Fotos mit dem iPhone – für mich früher ein absolutes No Go!
Kein Wunder: unscharfe Fotos, miese Qualität in schlecht beleuchteten Innenräumen und der Look der Fotos war auch einfach nicht wirklich das Wahre.
Die gute Nachricht ist: Es hat sich viel getan in Sachen Technik, so dass das Smartphone sich zu einem perfekten Einstiegsgerät für angehende Food Fotograf:innen und Content Creator:innen gemausert hat. Klar, jeder hat es, jeder nutzt es und manchmal können damit wirklich schöne Fotos entstehen.

Wie du entscheidest, wann du zum Smartphone greifen kannst – und wann es lieber eine professionelle Kamera sein sollte, das verrate ich dir in diesem Beitrag.

iPhone Fotografie – unterwegs unschlagbar

Du sitzt in einem neuen Restaurant und möchtest den Anblick des köstlichen Essens mit deiner Community teilen? Das Smartphone hast du sowieso immer mit dabei, deswegen ist es meine „Kamera-Nummer-1“ für spontane Fotos außerhalb:

  1. Auf Reisen ist der Platz im Gepäck meist begrenzt und außerdem willst du ja auch mal wieder so richtig Abschalten und beim Sightseeing oder Strandhopping nicht an Arbeit denken. Geschweige denn eine große und Schwere Vollformat-Kamera mit dir rum schleppen. Ich habe im Urlaub zum Beispiel nie meine Kamera dabei. Kulinarische Neuentdeckungen und schöne Momente lassen sich unterwegs ebenso gut mit dem Smartphone festhalten.
  2. Im Alltag gibt es viele Momente, die uns Foodies begeistern. Ein spannender Marktbesuch, der erste Drink des Sommers oder eine Kugel Eis – in solchen Augenblicken reicht mir das iPhone total. Ich hatte mir für den Alltag auch mal eine handliche Olympus zugelegt – und noch nie benutzt – weil das iPhone hier eben ausreicht..
  3. Im oben genannten Restaurantbeispiel findest du dich bestimmt auch wieder. Du bist unangekündigt und privat in einem Restaurant und möchtest dann natürlich nicht deine „große“ Kamera auspacken und damit viel Aufsehen erregen. Außerdem könnten sich manche Gäste oder das Restaurantpersonal von zu viel Kameraequipment gestört fühlen. Da ist das Smartphone eindeutig die bessere Wahl.
  4. Für Einsteiger ist das iPhone zum Üben perfekt. Du brauchst dir keine neue Kamera inklusive Objektiven, Stativ, Speicherkarten usw. besorgen, sondern kannst direkt loslegen. Themen wie Bildkomposition, Licht und Styling – darüber kannst du auch schon mit einem iPhone viel lernen.

    Aber…..

iPhone Fotografie – besser nicht in diesen Situationen:

Das Smartphone macht schöne Fotos, keine Frage.
Aber bei gewissen Erwartungen und Zielen, stößt man auch schnell an die Grenzen. Dessen sollte man sich immer bewusst sein. Um Fotografie wirklich zu verstehen und richtig tolle Fotos zu machen, reicht das iPhone nicht aus.
Den professionellen Look, die Farbtiefe, die Schärfe, den WOW-Effekt, den du vielleicht noch suchst, den bekommst du nur mit einer Spiegelreflex. oder Systemkamera.

Hier hat das iPhone deswegen nichts zu suchen:

  1. Wenn du deine Fotos in Printmedien (Magazine, Kochbücher) sehen möchtest, dann genügt die iPhone Fotografie nicht. Für den Druck benötigt man eine extrem hohe Qualität, die das Smartphone nicht liefern kann.
  2. Möchtest du deine Fotos bearbeiten, wirst du merken, dass die Möglichkeiten bei iPhone Fotos beschränkt sind. Ein bisschen mehr Helligkeit oder Klarheit ist kein Thema, aber für detaillierte Retusche oder größere Korrekturen reicht die Qualität dann doch nicht aus. Außerdem bekommen stark bearbeitete Smartphone-Fotos oft einen „Einheitslook“ und wirken wenig individuell.
  3. Deine Kunden wünschen sich natürlich qualitativ hochwertige Fotos, die sie auf ihrer Website nutzen oder drucken können. Für Werbekampagnen, Zeitschriften, Kochbücher oder die Zusammenarbeit mit Stock-Agenturen führt daher kein Weg an einer richtigen Kamera vorbei.
  4. Wenn du mit dem Smartphone einen bestimmten Look abbilden möchtest, aber es mit dem Smartphone einfach nicht gelingen will, dann liegt es wahrscheinlich gar nicht an dir. Denn die Bildlooks von Kamera und Smartphone sind einfach anders.
    Die Technik dahinter, der Chip, die Objektive – das ist komplett unterschiedlich und deswegen KÖNNEN iPhone Fotos auch nie 1:1 so aussehen wie mit der Kamera geschossen.

Aber jetzt mal genug gemäkelt. Am besten überzeugst du dich einfach selbst und probierst mal aus, in welchen Situationen du besser mit einem Smartphone zurecht kommst – und wann es lieber hochauflösende Fotos von deiner Spiegelreflex- oder Systemkamera sein sollten.

Meine Tipps, wie deine Fotos mit dem iPhone noch besser werden, verrate ich dir bald.

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