Diese 5 Requisiten braucht jeder Food Fotograf
Fotografie-Tipps

Diese 5 Requisiten gehören in jedes Food -Studio

08.08.2022

Eines der Themen, mit denen sich Foodfotograf:innen, Blogger:innen und Content Creator:innen am liebsten beschäftigen, sind meiner Erfahrung nach Requisiten bzw. Props (ich benutze dasselbe Wort). Keine Frage: Das Shoppen von neuen Props macht Spaß – sowohl online, als auch offline auf Flohmärkten und bei Antikhändlern.

Aber Vorsicht: Nicht alles, was sich in deiner Requisite befindet, hilft dir dabei, deinen persönlichen Stil abzubilden und tolle Fotos zu machen. Und nicht alles, was online oder im Geschäft gut aussieht, macht sich auch vor der Kamera gut!
Im Folgenden gebe ich dir eine Richtlinie an die Hand, mit der du Props stilsicher auswählst.

Welche Requisiten sind perfekt für Food-Fotografie?

Sind die Fotos für dein eigenes Portfolio und sollen deinen eigenen Stil abbilden, dann wähle deine Requisiten Individuell, persönlich und harmonisch zum Food aus.
Wenn du hingegen Foto-Shootings für Kunden annimmst, brauchst du eventuell auch Requisiten, die eigentlich gar nicht deinem persönlichen Stil entsprechen, aber zum Branding des Kunden passen.

Was du aber auf jeden Fall nicht möchtest: Requisiten, die den Blick des Betrachters langweiligen – oder zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen – denn das Food steht immer im Fokus.
Langweilige Props sind zum Beispiel Teller, die du auf jedem zweiten Foto auf Instagram entdeckst.

Ebenso ungeeignet sind die meisten Teller, Schalen und Besteck, das jeder von uns im normalen Küchenschrank hat. Was für den alltäglichen Gebrauch praktisch oder vielleicht auch ganz nett anzusehen ist, kommt auf Fotos meistens nicht gut zur Geltung. Ein hochwertiger weißer Porzellanteller, der schön glatt ist und spiegelt, sieht beim essen vielleicht edel aus. Auf einem Food-Foto ist eine weiße, spiegelnde Oberfläche aber nicht unbedingt die beste Wahl.

Diese Top-5 Requisiten gehören in jedes Food-Studio:

1. Leinentücher:

Bei Servietten und Tischtüchern verwendest du am besten Leinen. Dieser Stoff lässt sich gut formen und bringt von sich aus schon eine schöne Struktur mit.
Generell gilt bei Stoffen: Eher unifarben als gemustert. Eine leicht gemusterte Leinen-Serviette kann ein interessantes Element in deinem Foto sein, aber sie sollte nicht die Aufmerksamkeit vom Food weg auf sich ziehen.

Außerdem können Tücher auch als Kompositionselement in deinem Bild funktionieren und den Blick des Betrachters durch das Motiv lenken.

2. Schneidebretter aus Holz:

Holzbretter und –untergründe zählen nicht ohne Grund zu den Alltime-Favorites!
Echtes Holz – egal ob natur, geölt oder bemalt – erzielt einfach die schönsten Ergebnisse. Holz strahlt etwas Lebendiges und Echtes aus. Deine Fotos wirken damit so, als hättest du sie direkt in der Küche aufgenommen. Außerdem bricht sich das Licht in der Maserung des Holzes – ein Effekt, den du mit einem Holz-Druck niemals bekommst.

Mit Holzbrettern gelingt es dir außerdem spielend leicht, mehrere Ebenen in einem Foto (vor allem in Flatlays) abzubilden. Das weckt Aufmerksamkeit und erzeugt Tiefe.

3. Teller in gedeckten Farben:

Essen ohne Teller?
Natürlich undenkbar, deswegen gehört eine gute Auswahl an verschiedenen Tellern in unterschiedlichen Formen und Größen dazu. Apropos Größe: Kleine Teller sind einfacher zu fotografieren und zu arrangieren. Vor allem wenn du von oben aus der Topshot Perspektive fotografierst, wirken kleine Teller harmonischer. Außerdem möchtest du auch nicht, dass dein Food auf einem zu großen Teller verloren aussieht.

Aber aufgepasst: Mit nur kleinem Geschirr kommst du aber auch schnell an deine Grenzen, denn manche Gerichte brauchen einfach Platz, um in ihrer Vielfältigkeit komplett dargestellt werden zu können. Achte deswegen auf eine ausgewogene Mischung von kleinen, mittleren und großen Requisiten.

4. Kleine Schälchen für Toppings und Gewürze

Nüsse, Gewürze und Kräuter gehen optisch direkt auf dem Food manchmal etwas unter. Deswegen stelle ich die Zutaten gerne in kleinen Schälchen mit ins Bild. Außerdem helfen sie dabei, Geschichten zu erzählen.

Apropos Storytelling: Die Auswahl der richtigen Requisiten ist SO entscheidend dafür, wie gut du mit deinem Foto eine Geschichte transportierst, denn sie unterstützen die Stimmung, die du mit dem Foto erschaffst.
Die richtigen Requisiten wecken eine Erinnerung oder erzeugen ein Gefühl, so dass Betrachter eine emotionale Verbindung zum Foto aufbauen. Das ist enorm wertvoll!
Aber zum Thema Storytelling schreibe ich lieber mal noch einen separaten Blogpost, denn das Thema ist super spannend.

5. Besteck mit Holzgriff

Zurück zu dem letzten Utensil, das auf keinen Fall in deiner Requisite fehlen darf: Besteck mit Holzgriffen.
Eine Gabel in der Salatschüssel erweckt bei den Betracher:innen das Gefühl, direkt zugreifen zu wollen.

Gabeln und Messer mit Holzgriffen sind zeitlos und erzeugen ein warmes, rustikales Gefühl. Falls es zu deinem Stil passt, gibt es auch schöne Gabeln, Messer und Löffeln im Vintage Stil. Oder lieber etwas moderner und filigraner?
Wichtig bei Besteck: Es sollte nicht zu stark spiegeln!

Wie viele Requisiten brauchst du für gute Food Fotos?

Ich würde ja gerne sagen: Weniger ist mehr, aber das wäre zumindest teilweise gelogen. Denn ganz ehrlich: Du wirst mit der Zeit merken, dass sich deine Requisite kontinuierlich wächst.
Und das ist auch wichtig – denn deine Fotos sollen schließlich abwechslungsreich aussehen und verschiedene Situationen und Jahreszeiten abbilden können.

Mein Tipp: Versuche mit der Zeit ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Art von Requisiten vielleicht mit dem bloßen Auge toll aussehen, aber vor der Kamera nicht funktionieren.
Und sortiere regelmäßig Fehlkäufe aus, um nicht den Überblick in deiner Requisite zu verlieren.

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