Tipps für Dark & Moody Foodfotos

Fotografie-Tipps

In der Food Fotografie gibt es viele verschiedene Stile.
Helle Fotos mit leuchtenden Farben, helle Fotos mit wenig Kontrast, mit viel Kontrast.Vor allem der Dark & Moody Stil ist seit einigen Jahren sehr beliebt.

Dabei ist das Grund-Setting dunkel gehalten. Der Untergrund ist dunkel, der Hintergrund ebenfalls oder liegt komplett in Schatten.
Auch die Requisiten sind dunkel. Das führt dazu, das Food auf Dark & Moody Fotos besonders gut zur Geltung kommt – wenn du weißt, wie du diesen Foto-Stil erschaffst.
In diesem Blogpost findest du 5 Tipps, was du bei der Dark & Moody Food-Fotografie beachten musst.

1. Reduziere das Umgebungslicht

Ich habe sehr große, helle Fenster und weiße Wände in meinem Studio, was das Aufnehmen von Dark&Moody Food Fotos schwerer macht. Deswegen benutze ich schwarze Pappen bzw. Rollläden und Vorhänge, um das Umgebungslicht zu reduzieren. Man kann zusätzlich noch schwarzen Styropor gegenüber der Lichtquelle platzieren, damit das Licht nicht auf dem Objekt reflektiert wird. Das nennt man „negative fill“ und man bekommt dadurch schöne lichtarme Schatten.

2. Verwende dunkle Requisiten

Mit den Requisiten, also Teller, Besteck, Servietten und Unter- und Hintergründen kannst du das Foto dark & moody gestalten.

Hierzu kannst du dunkle und matte Teller verwenden, sodass dein Hauptobjekt, das Food, in den Vordergrund tritt und somit die volle Aufmerksamkeit bekommt. Wenn du glänzende Teller oder Besteck verwendest, kann es sein, dass sich unschöne Reflexionen in deinen Fotos entstehen, die nicht zum dark & moody Look passen.

Der Hinter- bzw. Untergrund muss nicht immer nur einfach schwarz sein. Hier kannst du dunkles Holz, Schieferplatten oder ein texturiertes Schwarz, wie Geschirrtücher oder Leinen-Tischdecken wählen. Denn raue Requisiten, bzw. viele verschiedene Oberflächen verleihen auch dunklen Foto mehr Tiefe.   

3. Wähle die passende Kameraeinstellung

Bei Dark & Moody Foodfotos kannst du deine Fotos guten Gewissens ein wenig unterbelichten. In der Nachbearbeitung in Lightroom kannst du dann nur ausgewählte Bereiche hervorheben (ok, dazu mehr im nächsten Punkt). Mit einer weit offenen Blende, d.h. kleiner Blendenzahl, z.B. f/2.4 wird der Hintergrund schön unscharf und das Hauptobjekt sticht hervor.

Auch ein Stativ ist eine gute Wahl, da du sonst vielleicht verwackelte Bilder bekommst.

4. Nutze die Möglichkeiten der Bildbearbeitung

Wenn du deine RAW-Dateien in Lightroom bearbeitest (du fotografierst doch RAW, ODER?), kannst du den den Dark & Moody Vibe mit ein paar Klicks am richtigen Regler nochmal verstärken.

Der Korrekturpinsel hilft dir zum Beispiel, nur das Food auf dem Foto aufzuhellen, während die Umgebung dunkel bleibt. Diesen Effekt kannst du nochmals verstärken, indem du eine Vignette einsetzt. Sie macht die Ecken dunkler und hebt die Bildmitte, also das Food hervor. Der Weißabgleich sollte bei dark & moody Fotos etwas kühler (also eher bläulich) eingestellt werden, denn mit einem gelben Unterton wirken dunkle Fotos schnell altmodisch und muffig.

5. Und was kannst du alles im Dark & Moody Stil fotografieren?

Good News; denn für dunkle Fotos eignen sich fast alle Food-Motive. Jedoch solltest du dir überlegen, welche Geschichte und Stimmung du mit deinen Fotos erschaffen möchtest. Ein sommerlicher Salat oder eine leichte Sahnetorte passt vielleicht nicht in einen dunklen, schweren Hintergrund. Passend wäre eher ein winterlicher Eintopf oder Fleischgerichte.

Übrigens: Schokoladenrezepte wirken auf dark&moody Fotos immer besonders sinnlich. Hier kannst du wieder mit den verschiedenen Texturen der Schokolade spielen. Bei einem Kuchen ist sie eher rau und bei zart-fließender Schokolade ist die Oberfläche glatt und weich.

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