Foodstyling für Spaghetti
Fotografie-Tipps

Foodstyling: Die 5 größten Herausforderungen für schöne Food-Fotos

01.08.2022

„Mein Food schmeckt immer viel besser als es auf Fotos aussieht.“
„Foodstyling ist nur etwas für Profis.“
„Es gibt bestimmte Gerichte, die fotografiere ich gar nicht, weil sie so unästhetisch aussehen.“

Na, hast du dich in einem dieser Glaubenssätze wiedergefunden?
Damit bist du auf jeden Fall nicht alleine. Zum Thema Foodstyling gibt es so viele Vorurteile, die einfach nicht wahr sind. Diese Vorurteile hindern dich allerdings daran, tolle Food-Fotos zu machen! Denn Foodstyling ist ein fester Bestandteil der Food Fotografie und ein Must, wenn du professionelle Food-Fotos machen möchtest

Schon mal eins vorweg: Foodstyling ist für alle etwas, die die schönsten Seiten von Food auf ihren Fotos hervorheben möchten – nicht nur für professionelle Werbefotograf:innen.
Denn: Foodstyling ist weder wahnsinnig zeitaufwendig, kompliziert und schon gar nicht „fake“.

Was bedeutet Foodstyling?

Im Grunde bedeutet Foodstyling: „Essen für die Kamera schön machen“.

Je nach Verwendungszweck der Food-Fotos gibt es zwei Herangehensweisen:

  1. In der Werbung geht es darum, ein Produkt möglichst perfekt und makellos in Szene zu setzen.
    Da müssen Foodstylisten auch mal in die Trickkiste greifen oder Food auf unkonventionelle Art und Weise „aufhübschen“.
  2. Auf Blogs, in Zeitschriften und Kochbüchern geht es deutlich natürlicher zu.
    Hier ist es das Ziel, ein Rezept möglichst lecker aussehen zu lassen und so appetitlich darzustellen, dass die Leser:innen es am liebsten sofort probieren oder nachkochen möchten. Dabei darf es nicht zu künstlich aussehen, um beim Nachkochen keine Enttäuschung hervorzurufen, weil das fertige Rezept anders aussieht, als auf dem Foto.

Das gelingt bei manchen Gerichten natürlich leichter als bei anderen.
Es gibt Speisen, die (beinahe) immer gut aussehen.
Zum Beispiel kontrastreiche, farbintensive Speisen wie Salate oder Bowls. Kuchen oder Cupcakes.
Die sehen auch mit wenig Stylingwissen appetitlich aus.
Solche Glückstreffer, die „einfach so“ schön aussehen, sind aber selten.

Hilfe, mein Food ist nicht schön genug für ein Food Foto

Oft sieht gekochtes Essen aber eben nicht „einfach so“ perfekt aus. Es braucht etwas Unterstützung, um vor der Kamera so lecker auszusehen, wie es schmeckt.
Und genau da kommt Foodstyling ins Spiel!

Wenn du zu Hause im Alltag für dich kochst, steht der Geschmack im Vordergrund, nicht die Optik.
Aber sobald du mit deinen Fotos zum Nachmachen anregen möchtest, Appetit machen oder deine Fotos verkaufen möchtest, muss das Food darauf SO lecker aussehen, dass es direkt zum Nachkochen oder zum Kauf anregt.

Leider neigen gerade Food Fotografie Anfänger:innen dazu, das Thema Foodstyling zu unterschätzen. Oft steht dahinter der Glauben, dass Foodstyling „fake“ oder nur etwas für Profis sei.
Ich wünsche mir aber, dass du das maximal Beste aus deinen Fotos herausholst – und dabei darf Foodstyling nicht fehlen. Einverstanden?

Food Foto von Lasagne

Challenge Food – das sind die 5 größten Herausforderungen beim Foodstyling

Gut, da wir das nun geklärt haben, sprechen wir mal über die größten Herausforderungen beim Foodstyling.
Wenn ich mich mit Kolleg:innen oder meine Community über die größten Herausforderungen beim Foodstyling unterhalte, dann kommen immer wieder die gleichen Themen zu Sprache.

1. Lasagne, Aufläufe und Überbackenes.

Überbackenes bringt zwei Herausforderungen mit sich. Erstens verdeckt der Käse die eigentlichen Zutaten des Gerichts. Zu sehen ist nur eine gelb-orange Oberfläche. Zweitens trocknet Käse vor der Kamera schnell aus und wird hart.

Was du tun kannst:
Verwende einen Heißluftfön, um die Käsekruste vor der Kamera noch mal zum Schmelzen zu bringen.

2. Alles mit viel Sauce.

Ein Stück Fleisch, das in brauner Sauce schwimmt ist ebenso unästhetisch wie so mache Eintöpfe und Currys. Denn oft sieht man dann nur noch Sauce und nichts anderes mehr.

Was du tun kannst:
Gerade bei Currys und Eintöpfen koche in die Einlage separat, sodass sie nicht zerkocht und die Farbe der Sauce annimmt. Sauce setze ich nur punktuell ein.

3. Braunes Essen.

Fleisch, Braten oder auch manche Kuchen wirken auf Fotos nicht schön, weil unser Auge strahlende, bunte Farben ansprechender findet. Die Farbe Braun wirkt hingegen schnell trist und unlebendig.

Was du tun kannst:
Setze Kontrastfarben für mehr Lebendigkeit ein. Grüne Kräuter auf dem Fleisch oder strahlendes Obst zum Kuchen.

4. Drinks.

Das Glas spiegelt sich, man erkennt kaum, was sich genau darin befindet und in manchen Perspektiven (und je nach Objektiv) wirken hohe Gefäße irgendwie schief – Getränke shooten ist für viele Content Creator:innen erst einmal eine Herausforderung, an der man wachsen muss.

Was du tun kannst:
Verwende künstliche Eiswürfel, damit du entspannt shooten kannst und das Eis nicht schmilzt. Apropos:

5. Eis.

Die Königsdisziplin im Foodstyling.

Was du tun kannst:
Friere deine Props vor und arbeite mit einem Food-Double, sodass der Hero – das Eis – wirklich nur für das Foto im Set erscheint und nicht schmilzt, wenn du noch am Arrangieren bist.

Einige Tipps für die größten Herausforderungen im Foodstyling hast du jetzt bereits bekommen.
Jetzt heißt für dich: üben, üben, üben!

Wenn du dich diesen Herausforderungen in Zukunft stellst, wirst du nach und nach herausfinden, was du besser machen kannst.

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