Fotografie-Tipps

Wie du Moodboards für die Food Fotografie nutzt

12.09.2022

Fragt du dich manchmal, was genau du fotografieren solltest? Fühlst du dich unkreativ und ideenlos? Oder es ist das Gegenteil der Fall und du sprühst nur so vor Ideen und verzettelst dich? Für beide Fälle empfehle ich dir unbedingt, deine Shootings mit einem Moodboard zu planen.

Was ist ein Moodboard?

Moodboards sind ein sehr wirkungsvolles Tool, um deine Food Fotoshooting zu planen und zielgerichtet umzusetzen. Um es kurz zu machen: Moodboards sind Collagen aus Fotos, die als Inspiration und visuelle Guideline für dein Shooting dienen.
Das können zum Beispiel bestimmte Farbwelten sein, bestimmte Requisiten, Materialien, oder eine besondere Art, das Food anzurichten.

Du bekommst dadurch eine sehr klare Vision für dein Shooting.

Vor allem in der Zusammenarbeit mit Kunden sind Moodboards ein absolutes Muss.
So gehst du sicher, dass alle Beteiligten die gleiche Vision vom Foto haben und ihr nicht aneinander vorbeiredet. Nicht jeder versteht unter „dark & moody“ dasselbe und „beige“ kann sehr unterschiedlich interpretiert werden. Mit einem Moodboard vermeidest du Missverständnisse in der Zusammenarbeit mit Kunden.

Wie hilft dir ein Moodboard dabei, bessere Fotos zu machen?

Ein Moodboard kannst du also entweder für dich selbst erstellen, um dein Shooting besser zu planen. Oder für ein Projekt, dass du gemeinsam mit anderen umsetzt.

Auf dem Moodboard sammelst du Fotos oder andere visuelle Ideen wie Farben, Typografien oder Grafiken, die zum Thema deines Shootings passen. Du kannst auch Materialien wie Holz, Wasser oder Pflanzen abspeichern, um das Gefühl zu vermitteln, das du mit dem Foto erschaffen möchtest.

Moodboards bieten dir …

  1. Fokus

Für deine Shootingplanung sind Moodboards unverzichtbar, denn sie bieten dir viel Raum für deine kreativen Ideen.

Lass dich von Fotos im Netz oder auf Blogs inspirieren. Schaue dir die Arbeit von anderen Foodfotograf:innen an. Speichere die Fotos, die dir besonders gefallen und die dir bei deiner Ideenfindung für deine eigenen Bilder helfen ab, um sie immer parat zu haben. Dadurch musst du nicht lange suchen, sondern kannst dich aus deinem Ideen-Fundus bedienen.

2. Inspiration

Jeder kennt es – Kreativität kann nicht erzwungen werden.

Wenn du gerade einen kleinen kreativen Durchhänger hast, kannst du dich mit Hilfe von Moodboards auf angenehme Art und Weise inspirieren lassen.
Ob du im Sommer schon mal ein Moodboard für den bevorstehenden Herbst planst, oder ob du dir Inspirationen zum Thema Dinnerparty suchst. Ein Moodboard kann dir dabei helfen, mit neuem Input auch deine Kreativität wieder zu beflügeln.

3. Eine Richtlinie

Mit einem gut vorbereiteten Moodboard wirst du Requisiten und Untergründe ganz einfach auswählen können. Du wirst nicht während des Shootings verschiedene Untergründe oder Teller ausprobieren, sondern weißt vorab, welche Farben und Stimmungen deine Requisiten benötigen.

Und auch beim Anrichten des Foods und der Perspektive bietet dir dein Moodboard eine Richtung, der du während des Shootings folgen kannst.

4. Die Möglichkeit deinen eigenen Stil zu entwickeln

Richtig gehört!
Mit Moodboards sammelst du Fotos, die du toll findest. Dadurch setzt du ein besonderes Augenmerk auf die Bildsprache, die dich besonders anspricht. So kannst du mit einem Blick sehen, was dir besonders gefällt.

Von Shooting zu Shooting verbessert sich so deine eigene Bildsprache, weil du darin souveräner wirst. Am Schluss wird sich dein eigener Stil wie ein roter Faden durch dein Portfolio ziehen.

Wie du Moodboards erstellst….

Die gute Nachricht zuerst: Die Erstellung eines Moodboards ist ganz einfach, geht schnell und du brauchst dafür nur dein Smartphone oder Computer.

Als erstes legst du das Thema für dein Shooting fest.

Fotografierst du einen Schokoladenkuchen?
Eine herbstliche Suppe?

Ein leichtes Fitness-Frühstück?

Themen für Moodboards könnten entweder allgemeiner gefasst sein, wie bestimmte Jahreszeiten. Oder aber du definierst dein Thema ganz klar wie beispielsweise: „Kuchenideen für Halloween“.

Lege dir für jedes deiner Shootings ein Moodboard an.

So vergisst du nicht, in welche Richtung sich dein Foto entwickeln soll.

Wo du Fotos für dein Moodboard findest

Die Fotos auf Moodboards sind in der Regel nicht deinen eigenen, sondern stammen aus Stock-Archiven, von Pinterest, Blogs oder Magazinen.

Ganz wichtig: Deswegen sind sie immer nur für dich selbst zur Inspiration, weil du nicht die Nutzungsrechte an diesen Fotos besitzt! Ein Moodboard dient dir und evtl. denjenigen, mit denen du zusammenarbeitest als Inspiration und Guideline!

Nicht zum Kopieren!

Dann gehst du in die Recherche-Phase

Sammle ca. 5 – 10 Fotos zu deinem Thema.
Du wirst relativ schnell merken, in welche Richtung sich dein Moodboard entwickelt – das ist der magische Moment, in dem du die Vision für dein Shooting klar vor Augen hast.
Sei auf der Suche nach inspirierenden Fotos offen für Neues, scrolle mal durch Pinterest und erstelle dir eine Pinnwand für deine Lieblingsbilder.

Folgst du bei Instagram deinen Lieblingsfotograf:innen? Dann speichere dir die Bilder, die dir besonders gut gefallen, in einem eigenen Album ab.

Mein Tipp: Wann immer du ein Food Foto siehst, das dich anspricht oder inspiriert, speichere es dir ab! Egal ob auf Pinterest oder in einem Ordner auf dem Computer oder deiner Google Drive.

Ob du die Food Fotos, die dich besonders ansprechen aus Magazinen und Kochbüchern abfotografierst und in deinem Smartphone in eigenen Ordnern speicherst, oder mit Tools wie Pinterest oder Power Point arbeitest – das ist völlig egal.

…und welche Tools du dafür brauchst

Jetzt stellst du dein Moodboard zusammen. Du kannst deine gespeicherten Fotos und Screenshots einfach in einer Power Point Präsentation zusammenstellen

Auch Canva ist ein super Tool, um Moodboards zu erstellen. Dort findest du bereits einige Vorlagen für Moodboards und musst deine Inspirations-Fotos nur noch hinzufügen.

Ich erstelle meine Moodboards ganz unkompliziert in Word und notiere dort alle weiteren wichtigen Infos zum Shooting. So habe ich alles in einem Dokument zusammengefasst.

Warum Moodboards unverzichtbar sind:

Du siehst, Moodboards helfen dir enorm dabei, deine Ideen zu strukturieren, zu teilen und inspiriert zu bleiben. Sie ersparen dir langwieriges Herumprobieren während des Shootings und bieten dir gleichzeitig Inspiration und die Möglichkeit deinen eigenen Stil zu entwickeln.

In meinem Food Photography & Styling Onlinekurs zeige ich dir, wie du Moodboards erstellst und welche Tools dir bei deiner Shootingplanung noch weiterhelfen.

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